Winterkonzerte 2019

9. Februar 2019 um 18 Uhr in der Christuskirche Wandsbek, Robert-Schumann-Brücke 1, 22041 Hamburg

10. Februar 2019 um 18 Uhr im Miralles Saal  Mittelweg 42, 20148 Hamburg

Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in c-Moll, op. 18

Bizet L’Arlésienne Suite Nr.1

Hyelee Clara Chang, Klavier

Emanuel Dantscher, Dirigent

Eintritt: 7,50 Euro / 5 Euro

Sommerkonzerte 2018: Dvořák 8

Unsere diesjährigen Sommerkonzerte am 13. und 14. Juli fanden in der Friedenskirche in Eilbek und der Lukaskirche in Volksdorf statt. Zwei Konzertorte, an denen wir zum ersten Mal spielten und in denen wir uns sehr wohl fühlten. Mit Dvoraks 8. Sinfonie stand für das JOH dieses Mal eine große und bekannte Sinfonie auf dem Programm, die uns in der Probenphase zwar immer wieder forderte, aber auch sehr viel Spaß machte. Da das JOH in seiner Stammbesetzung für eine große Sinfonie etwas zu klein ist, wurden wir von Ehemaligen und Aushilfen in Streichern und Bläsern tatkräftig unterstützt. Vielen Dank euch allen!

Ein Bläserquintett aus Mitgliedern des JOH eröffnete die beiden Konzerte mit dem Divertimento Nr. 1 von Joseph Haydn und einem Stück des eher unbekannten Komponisten Kurt Schwaen. Eingestimmt durch den harmonischen Bläserklang ging es im Anschluss voller Vorfreude in die 8. Sinfonie von Dvorak. Die viersätzige Sinfonie mit eingängigen folkloristischen Motiven, die auf Dvoraks böhmische Heimat zurück zu führen sind, beeindruckte durch ihren vollen Orchesterklang und schöne Motive in den Streichern und Bläsern. Vielen Orchestermitgliedern war die Freue beim Spielen dieser Sinfonie anzusehen. Beide Kirchen waren bis auf den letzten Platz gefüllt und unseren Zuhörer/innen hat es sichtlich gut gefallen. Anhaltender Applaus führte uns zu unserer Zugabe, dem Ungarischen Tanz Nr.1 von Brahms. Glückliche und zufriedenen Besucher/innen und JOH-Mitglieder fanden im Anschluss bei einem Getränk zu kurzen Gesprächen auf dem Kirchenvorplatz zusammen.

Wir erlebten zwei wunderschöne Konzertabende mit zufriedenem Publikum und bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die dazu beigetragen haben! Ein besonderer Dank gilt unserem Dirigenten Emanuel Dantscher!

Wir freuen uns auf die neue JOH-Saison ab Herbst und laden alle herzlich ein, unsere Konzerte im Februar 2019 zu besuchen.

 

Konzertbericht von unseren Winterkonzerten 2018

Am 10. und 11. Februar fanden unsere diesjährigen Konzerte im Wintersemester statt.
Bereits die Generalprobe am Freitag Abend fand in der Christuskirche Wandsbek statt, so dass sämtliche Aufbauarbeiten schon an diesem Abend erledigt werden konnten. Am Samstag starteten wir in die letzten Vorbereitungen: vom Karten- und Kuchenverkauf über die Dekoration bis hin zum Einspielen und den letzten musikalischen Feinschliff.
Wir begannen das Konzert mit Bela Bartoks Ungarischen Skizzen. Nach dem ersten Stück, dem „Abend auf dem Lande“, gab es eine kurze Einführung in Bartoks insgesamt fünf Skizzen von unserem Dirigenten Emanuel Dantscher. Seine Erläuterungen zu den Hintergründen der fünf kurzen Stücke ermöglichten es den Zuhörern, der musikalischen Umsetzung in Bartoks Komposition noch besser folgen zu können. Im Anschluss an die Einführung spielten wir alle fünf Skizzen im vorgesehenen Ablauf. Insbesondere unsere Bläser kamen bei diesem Stück mit harmonischen Klängen zur Geltung.
Anschließend folgte das Oboenkonzert von Bernhard Molique mit unserem Solisten Sergio Sanchez. Mit seinem ausdrucksstarken Spiel motivierte Sergio uns als Orchester zusätzlich. Wir begleiteten Sergio aufmerksam und konnten an den Orchesterstellen zeigen, welchen Spaß wir am Spielen des Oboenkonzertes hatten. Wir freuten uns mit Sergio gemeinsam über den gelungenen Auftritt.
Danach folgte eine kurze Pause, in der sich unsere Gäste bei Kuchen und Getränken über das eben Gehörte austauschen konnten.
Nach der Pause ging es mit der Sequenza für Oboe Solo von Luciano Berio weiter. Die Entstehung dieses außergewöhnlichen und für Oboisten überaus anspruchsvollen Stückes wurde zuvor von Sergio in einer kurzen Einführung näher erläutert. Vier Streicher auf der Empore begleiteten Sergios beeindruckendes Spiel mit einem durchgehenden Ton. Die Sequenza offenbart sämtliche technische Herausforderungen und Möglichkeiten auf der Oboe. Die Zuhörer waren begeistert und zeigten dies mit langem Applaus.
Zum Abschluss der zweiten Konzerthälfte trat wieder das Orchester auf die Bühne. In der Carmen Suite Nr.1 von Béziers waren wunderbare Bläserpassagen u.a. in den Flöten, knackige Rhythmen im ganzen Orchester und ein fülliger Gesamtklang zu hören. Als Zugabe spielten wir erneut den fünften Satz „Les Toréadors“. Alle waren sich einig, dass es ein überaus gelungenes Konzert in der Christuskirche war.
Am Sonntag fand unser zweites Konzert in der St. Marien Kirche in Fuhlsbüttel/Ohlsdorf statt. Zum ersten Mal veranstalteten wir in dieser schönen Kirche eines unserer Konzerte und wurden sehr freundlich und mit gut geheizten Räumlichkeiten empfangen. Die St. Marien Kirche war gut gefüllt und auch einige neue Zuhörer fanden den Weg zu uns. Die Konzertreihenfolge war die gleiche wie am Abend zuvor in der Christuskirche. Wir erlebten einen zweiten wunderschönen Konzertabend, an dem wir unseren erneut begeisterten Gästen zeigen konnten, was wir in den letzten Monaten erarbeitet hatten.

Konzertbericht von unseren Sommerkonzerten 2017

Am 15. und 16. Juli 2017 fanden unsere diesjährigen Sommerkonzerte statt. Nach einer intensiven und schönen Vorbereitungszeit arbeiteten wir in der letzten Woche besonders konzentriert und voller Vorfreude auf das Konzertwochenende hin. Vor allem für die Vorstandsmitglieder waren und sind die Wochen unmittelbar vor den Konzerten mit einer Menge nicht musikalischer Arbeit gefüllt. Wie jedes Mal wurden aber alle Mühen mit schönen Konzerterlebnissen belohnt!

Am Samstag, 15.07.2017 fand unser Familienkonzert in der Aula der ehemaligen Schule am Eichtalpark in Wandsbek statt. Die Reihen waren gut gefüllt und dem Motto entsprechend fanden auch einige Kinder den Weg in unser Konzert. Kurze Einführungen zu den einzelnen Stücken durch unseren Dirigenten Emanuel Dantscher und unsere Pressesprecherin Ann-Kathrin Garber lieferten nicht nur für die kleinen Zuhörer/innen spannende Hintergrundinformationen.

Zum Auftakt konnte das Publikum die gewaltigen Klänge von Beethovens Ouvertüre zu Egmont erleben. Eindrucksvoll und energetisch bot das JOH das anspruchsvolle Werk dar. Belohnt wurde dieser gelungene Start mit reichlich Applaus. Im Anschluss daran folgte der 3. Satz aus Max Bruchs Violinkonzert in g-Moll. Der 14-jährige Solist Maximilian Biebl verzauberte mit virtuosen Klängen und überzeugte in seinem bereits zweiten Konzertprojekt mit dem JOH erneut. In Carl Reineckes Ballade für Flöte und Orchester zeigte unsere Solistin aus dem JOH, Gisela Paschke, ihre musikalischen Fähigkeiten. Samtig weiche Flötenklänge erfüllten in dieser romantischen Ballade den Konzertraum. Beide Solisten wurden mit viel Applaus belohnt und verabschiedeten das Publikum zufrieden in die Pause. In lockerer und fröhlicher Atmosphäre servierte das Café Tschai (ein ehrenamtlich organisierter Treffpunkt für Geflüchtete und Nachbarn, welcher zugehörig zu Alraune ist, die uns u.a. den Probenraum zur Verfügung stellen) Getränke und Kuchen.

Nach der Pause ging es mit modernen Klängen aus Charles Ives „The unanswered question“ weiter. In dem Stück wird von einer Solotrompete eine Tonfolge im Klang einer Frage in den Raum gestellt. Eine Gruppe von Holzbläsern gibt eine Antwort auf diese Frage, die jedoch sehr uneindeutig ausfällt. Auf wiederholtes Fragen der Trompete durch unser JOH Mitglied Christopher Breuer erfolgt keine wirkliche Antwort der Holzbläsergruppe– die Frage bleibt bis zum Schluss unbeantwortet. Die Streicher symbolisieren parallel dazu mit gedämpften Klangfarben die Unendlichkeit des Universums. Unterschiedliche Positionierungen der einzelnen Instrumentengruppen im Raum sorgen für einen zusätzlichen Effekt. Nach diesem für manche Zuhörer/innen vielleicht ungewohnten musikalischen Eindruck folgte Stravinskys Suite Nr. 2 mit den Sätzen Marsch, Walzer, Polka und Galopp. Dieses unterhaltsame Wert begeisterte das Publikum. Zum Abschluss folgten zwei Sätze aus Schuberts Bühnenmusik zu Rosamunde (Nr. 5, Entre-Act nach dem dritten Aufzug und die Ballett Musik Nr.2). Nach reichlich Beifall spielte das JOH als Zugabe erneut den schmissigen Galopp aus der Suite von Stravinsky.

 

Am Sonntag, 16.07.2017 fand das zweite Konzert im schönen Miralles Saal der Jugendmusikschule im Mittelweg statt. Auch hier konnte das JOH wieder viele Zuhörer/innen begrüßen. Mit viel Elan und Einsatz gelang wieder ein wunderschönes Konzert, das beim Publikum für Begeisterung sorgte. Insbesondere die beiden Solisten Maximilian Biebl an der Violine und Gisela Paschke an der Flöte beeindruckten erneut mit ihren Leistungen. Aber auch das JOH bewies Einfühlungsvermögen in der Begleitung der Solisten und Spielfreude und Ausdruck in den anderen Werken. Emanuel Dantscher leitete wie gewohnt souverän und agil das Orchester. Orchester und Dirigent genossen das Konzert sichtlich. Das Konzert im Miralles Saal schloss mit einem großen Dank an die Vorstandsmitglieder Florian, Mareike, Jana, Lara, Phillip und Ann-Kathrin, an Simon, unseren Leiter der Bläserstimmproben, an Isabell, unsere Konzertmeisterin und nicht zuletzt an unseren großartigen Dirigenten Emanuel. Die Klänge des Galopp aus der Suite Nr. 2 von Stravinsky entließen das Publikum beschwingt in den Sonntag Abend.